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Arten von Zahnbürsten

ZahnbürsteVermutlich haben die wenigsten in ihrem Leben schon einmal das Wort „Zahnbürste“ in eine Suchmaschine eingetippt. Hätten sie, hätten sie eine Definition bekommen, die in etwa so klingt:

„Eine Zahnbürste ist ein Instrument, das der Reinigung und der Pflege von Zähnen und Mundraum dienen soll.“

Ist man jedoch ehrlich zu sich selbst, wird man schnell feststellen, dass die wenigsten mit ihrem Zahnputzgerät zwischen den Zähnen putzen, unter und auf der Zunge oder entlang des Gaumens. Was so viel mehr ist als nur ein Wort, gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen und mit divergenten Funktionen. Wie diese aussehen, was ihre Vor- und Nachteile sind, soll nun kursorisch dargestellt werden.

Die Handzahnbürste

Sie ist der Liebling unter den Zahnbürsten. Dafür spricht zumindest, dass sie unter allen Zahnbürsten diejenige ist, die die meisten Menschen nutzen. Doch das Angebot ist hart – oder nur mittelhart oder sogar weich, denn in diesen Ausführungen gibt es die Borsten des Bürstenkopfes. Wer also Bedenken hat, sein Zahnfleisch zu sehr zu strapazieren, kann zur Handzahnbürste mit weichen Borsten greifen. Harte Borsten hingegen durchbluten das Zahnfleisch besser. Außerdem unterscheidet man kurze und lange Bürstenköpfe.

Die ersteren werden am häufigsten verkauft (und sind zumeist auch etwas teurer), denn mit ihnen gelangt man besser in den Bereich der Weisheitszähne als mit einem längeren Bürstenkopf. Handzahnbürsten können Kunststoff- oder Naturborsten mit und ohne abgerundeten Spitzen haben. Wichtig ist bei ihnen: Sie wollen alle 4-6 Woche gewechselt werden, denn nach diesem Zeitraum erfüllen die Borsten – eine regelmäßige Anwendung vorausgesetzt – nicht mehr voll und ganz ihren Zweck. Was die Handhabung angeht, so sehen die Zahnärzte gerne die typische Rotationsbewegung mit einem Zahnputzgerät, die über einen ergonomischen Griff verfügt.

Die elektrische Zahnbürste

Da diese Rotationsbewegung manch einem aber zu sehr in die Arme geht, greifen sie zu Zahnbürsten, die ihnen genau diese Arbeit abnehmen. Im Wesentlichen unterscheidet man bei den elektrischen Zahnbürsten die Rotationszahnbürste, die Schallzahnbürste und die Ultraschallzahnbürste. Alle werden entweder durch eine handelsübliche Batterie oder durch einen wiederaufladbaren Akku betrieben und erleichtern ihren Besitzern die Arbeit: Gerät aus der Halterung nehmen, Zahnpasta auf den Bürstenkopf auftragen, Knopf oder Schiebevorrichtung (je nach Modell) betätigen, nachdem man die sie angelegt hat und schon kann es losgehen. In ihrer Effektivität sind sie jedoch wieder unterschiedlich.

Vor- und Nachteile der elektrischen Zahnbürsten

In Sachen elektrische Zahnputzgeräte macht die Rotationszahnbürste das Rennen – womöglich auch, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes im breiten Volksmund bekannter und schon länger auf dem Markt ist. Ihr unübersehbarer Vorteil ist der kleine und runde Bürstenkopf mit den schnellen Umdrehungen. Doch was für den einen Vorteil, ist womöglich für den anderen Nachteil. Wer mit wenigen Bewegungen möglichst viel Fläche putzen möchte, ist mit Schall- und Ultraschallzahnbürsten häufig besser beraten.

Eine Weiterentwicklung dieser ist nämlich die Schallzahnbürste. Mit ihren Kunststoffborsten erreicht sie einen Frequenzbereich zwischen 250 und 300 Hertz. Ähnlich wie die Rotationszahnbürste erfüllt sie durch ihre relativ hohe Frequenz einen annähernd so guten Poliereffekt, wie ihn sonst nur das Werkzeug eines Zahnarztes erzielen kann.

Etwas aus der Reihe tanzt die Ultraschallzahnbürste. Sie ist mit ihren weit über 300 Hertz Schwingungsfrequenz den anderen elektrischen Zahnbürsten haushoch überlegen. Der tatsächliche Reinigungseffekt trifft bei ihr jedoch nicht durch die Reibung bzw. das Polieren ein. Vielmehr ist die Schwingungsfrequenz so hoch, dass die Schaumbläschen der Zahnpasta (für Ultraschallzahnbürsten gibt es spezielle Zahncremes) platzen und durch eben dieses Platzen die Zähne reinigen. Mit ihrer Schnelligkeit ist sie diejenige, die am gründlichsten reinigt und auch bei Zahnimplantaten ohne schlechtes Gewissen angewandt werden kann.

Bei allen drei elektrischen Zahnbürsten ist es nicht notwendig, die vom Zahnarzt für Handzahnbürsten empfohlene Rotationsbewegung zu vollziehen. Diese Zahnbürsten müssen lediglich entlang der Zähne und der Zahnfleischgrenze bewegt werden, ohne dabei zu fest aufzudrücken.

Spezielle Zahnbürsten

Ob man sich nun für eine Handzahnbürste oder eine elektrisch betriebene entscheidet, eine Arbeit nimmt keine dieser ihrem Nutzer ab und das ist die Reinigung der Zahnzwischenräume. Zahnbürsten für diese Zahnzwischenräume werden als Interdentalzahnbürsten bezeichnet. Auch sie sind in verschiedenen Formen und Stärken erhältlich und genau wie bei den Handzahnbürsten, empfiehlt sich auch hier der Austausch nach ca. 4-6 Wochen.

Wo die einen nach dem Essen die aus Fernsehen und Werbung propagandierten Kaugummis kauen und glauben, ihren Zähnen damit etwas Gutes zu tun, da kauen andere kaubare Zahnbürsten. Hilfreich können letztere auf jeden Fall sein. Die kaubaren Mini-Bürstenköpfe passen in jede Handtasche und bieten sich optimal an, wenn man unterwegs oder im Flugzeug ist und sich länger nicht die Zähne putzen kann. Quasi die Zahnbürste für unterwegs – und das ganz ohne Wasser.

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